Betonmauer
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Tag der offenen Tür im 

"Kinderland Heldermannpark"

Neue Lernen-fördern-Einrichtung kann am
Sonntag endlich Einweihung feiern

Von der Kita „Kunterbunt“ zum „Kinderland Heldermannpark“

-hl- IBBENBÜREN. Als jüngste von insgesamt vier Kinderland-Kitas in Ibbenbüren ging im Mai 2020 die Einrichtung „Heldermannpark“ an den Start. Nach reibungslosem Bauverlauf (seit September 2018) bremste die Corona-Pandemie dann vieles aus und erschwerte Kindern, Team und Eltern das Zusammenwachsen zur Kindergartengemeinschaft. Dass es dennoch gelang und wie schön am Ende alles geworden ist, davon kann man sich Sonntag ein Bild machen. Dann lädt das Kinderland Heldermannpark zum „Tag der offenen Tür“ ein.

Für den Neubau an der Breiten Straße besonders stark gemacht hat sich Bernhard Jäschke, der nunmehr ehemalige Geschäftsführer des Einrichtungsträgers Lernen fördern e.V. Ehrensache, dass er für die Einweihung am Sonntag noch einmal aus dem verdienten Ruhestand zurückkehrt und auch der IVZ vorab für ein Gespräch über „sein Projekt“ zur Verfügung stand.

Die Vorgeschichte des Kinderlandes Heldermannpark geht in die frühen 90er Jahre zurück. Da wurde in Trägerschaft einer Elterninitiative, zu der federführend Bernhard Jäschke gehörte, die eingruppige Kita „Kunterbunt“ gegründet. Ein paar Jahre später übernahm Jäschkes Verein Lernen fördern die kleine Einrichtung, die ab 1998 ihren festen Standort in der Breiten Straße fand – damals noch auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Bei steigendem Betreuungsbedarf entwickelte Lernen fördern gemeinsam mit der Stadtverwaltung der Plan für den Neubau einer Vier-Gruppen-Einrichtung im Heldermannpark. So wurde aus dem Kinderland Kunterbunt das Kinderland Heldermannpark.

Und was genau ist da entstanden? Zunächst einmal ein Gebäude mit modern gestalteten und ausgestatteten Räumlichkeiten, das optimale Voraussetzungen für die pädagogische Arbeit bietet, wie Alexander Fowler schwärmt. Als Ko-Leiter steht er Einrichtungsleiterin Mona Perschke zur Seite. Von den zahlreichen Vorzügen des Neubaus, die der Pädagoge nennt, seien nur einige herausgegriffen. So verfügt die Einrichtung jetzt endlich über einen Bewegungsraum in ordentlicher Größe. Außerdem gibt es Platz zum Forschen, Bauen, Basteln und natürlich zum Ausruhen von alldem.

Bei der Planung wurde viel Wert auf die Multifunktionalität der Räume gelegt. Die meisten dienen nicht nur einem einzigen Zweck, sondern können flexibel eingesetzt werden. So wird etwa ein Teil der Schlafräume nur bei entsprechendem Bedarf mit ein paar Handgriffen zur Ruhezone und kann ansonsten anders genutzt werden. Nur einem Zweck dient wiederum ein gekachelter Raum, der zunächst an einen Waschraum erinnert, aber doch nicht als solcher gedacht ist. Etwas irreführend „Kinder-Spa“ genannt, bietet er nämlich in der kalten Jahreszeit die tolle Möglichkeit zum Drinnen-Matschen. „Natürlich maßvoll“, wie Bernhard Jaschke eher augenzwinkernd als mahnend einwirft.

Selbstverständlich hat die Kita ein großzügiges Außengelände, das sich harmonisch in die Umgebung des Heldermannparks einfügt. Hier bieten sich zum Beispiel beste Möglichkeiten zum (dann weniger maßvollen) Draußen-Matschen. Ein großes Spielgerät in Schiffsform ist ein weiteres Highlight. Wiederum eher praktische Details im Innenbereich sind die Garderobenschränke vor den Gruppenräumen, die der in diesen Bereichen sonst üblichen Unordnung keine Chance geben, sowie WC-Schüsseln in drei kindgerechten Größen, die in der kleinsten Variante nicht nur umwerfend niedlich aussehen, sondern auch eine echte Erleichterung im Kita-Alltag darstellen, wie Alexander Fowler betont.

Bei aller Freude über die Vorzüge des schicken Neubaus hat Bernhard Jäschke als Vertreter des Trägers auch die kleinen und größeren Probleme der Projektumsetzung noch in lebhafter Erinnerung. So sei es für Lernen fördern völliges Neuland gewesen, ein Kinderland dreistöckig zu bauen. „Hierauf hat die Stadt Wert gelegt, damit das Gebäude ins Bild der Breiten Straße passt“, erläutert Jäschke. Im 2. Obergeschoss, das für den Kita-Betrieb nicht gebraucht wird, befinden sich jetzt vier Eigentumswohnungen.

Die Notwendigkeit einer Tiefgarage sei eine weitere Herausforderung gewesen bei der Planung, für die mit dem inzwischen verstorbenen Architekten Bernhard Krause aber ein versierter Partner zu Seite gestanden habe, so Jäschke. „Auch die Zusammenarbeit mit den Handwerksbetrieben verlief reibungslos.“ Alle haben engagiert zu einem Gebäude beigetragen, dass nun mit PV-Anlage nebst Stromspeicher sowie Wärmepumpe und Fußbodenheizung auch energetisch modernsten Standards entspricht.

Wie gut all das tatsächlich gelungen ist, davon zeugte bereits ein Lob aus prominentem Mund. NRW-Bildungsminister Joachim Stamp hatte die Einrichtung kurz nach der Fertigstellung besucht und fand damals nur lobende Worte. Wer sich aber lieber selbst ein Bild machen möchte, hat dazu am morgigen Sonntag, 26. Juni, Gelegenheit. Nach der offiziellen Einweihung mit geladenen Gästen öffnet das Kinderland von 14 bis 18 Uhr für alle Interessierten. Auch der Standort Bildung und Teilhabe Ibbenbüren von Lernen fördern im umgestalteten ehemaligen Verlagshaus der IVZ/IVD stellt sich an diesem Tag vor.

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