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Zukunftsorientiert aus Tradition

Bäckerei Werning versorgt Kunden in 38 Filialen im Kreis Steinfurt mit Backwaren

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Back-Tradition seit 1936: Werning ist mit 38 Filialien im Kreis Steinfurt vertreten, so auch in Ibbenbüren, Laggenbeck, Tecklenburg und Lengerich.

Die erste Bäckerei Werning eröffnete bereits 1936 in Neuenkirchen. Im Laufe der Zeit wuchs der Familienname untrennbar mit dem Ruf echter Backkunst und traditionellen Handwerks zusammen. Mit Bernhard Werning übernahm 1993 die dritte Generation Bäcker- und Konditormeister das Steuer. Heute hat das Unternehmen 38 Filialen im Kreis Steinfurt. Zu Beginn des Jahres ist Werning nun unter das Dach des „Haus der Bäcker“ gezogen.
Insgesamt rund 400 Mitarbeiter zählt das Unternehmen und legt nach wie vor großen Wert auf Handwerk. „Nicht immer glauben das alle Kunden“, wie Tanja Kolhoff, tätig im Bereich Business Development mit Schwerpunkt Marketing, berichtet. „Einige Menschen können sich nicht vorstellen, dass Filialisten auch handwerklich backen“, erläutert sie weiter. Viele Produkte in der Bäckerei würden langzeitgeführt, alles selbst hergestellt. Auf zugekaufte Backwaren verzichte Werning gänzlich. Um das nach außen zu transportieren, setzt die Bäckerei unter anderem auf Backstubenführungen, zum Beispiel mit Schulklassen oder Vereinen. Die Besucher sollen sich von der Arbeit selbst überzeugen können, wie Kolhoff sagt. „Darüber hinaus bieten wir Workshops mit unserem Brot-Sommelier an.“
Um sich als attraktives Unternehmen zu positionieren, setzt die Bäckerei Werning besonders auf Familienfreundlichkeit. „Wird jemand neues eingestellt, werden die Arbeitszeiten flexibel verhandelt“, erklärt Geschäftsführer Bernhard Werning. „Viele Mitarbeiter sind Eltern, deshalb nehmen wir auf die individuellen Kinderbetreuungszeiten Rücksicht.“ Von Vorteil sei dabei das große Filialnetz. „Da wir Standorte mit verschiedenen Bedingungen betreiben, haben wir viele Möglichkeiten – je nach Stoß- und Öffnungszeiten – eine Filiale zu finden, in der wir die Wunscharbeitszeiten ermöglichen können“, ergänzt Kolhoff.
Die Corona-Krise macht sich aber auch im Personalbestand bemerkbar. Ähnlich wie viele Bäckerkollegen kämpft auch Werning zurzeit gegen eine angespannte Personallage. „Im klassischen Handwerk zeichnet sich schon seit längerer Zeit ein Nachwuchsproblem ab“, so Kolhoff. „Hinzu kommt jetzt die Coronasituation. Nun, wo es wieder bergauf geht, fehlen uns die Kräfte.“ Wichtig, um neue Mitarbeiter oder Auszubildende gewinnen zu können, sei vor allem eine gute Öffentlichkeitsarbeit, so die 46-Jährige. Um den Nachwuchs schon früh für die Bäckerbranche zu begeistern, besucht das Werning-Team regelmäßig Schulen und Jobmessen.
„Unsere nächsten Projekte drehen sich ganz klar um die Digitalisierung“, betont Werning. „Alles, was noch auf Papier erledigt wird, soll demnächst nur noch digital verschickt werden. Angefangen bei Reparaturanforderungen über Arbeitspläne oder Urlaubsanträge bis hin zu Produktinformationen.“ Damit will sich die Bäckerei weiter zukunftsorientiert ausrichten. Dazu würden auch die neuen Gesellschafter beitragen: Zu Beginn dieses Jahres ist die Bäckerei in das Haus der Bäcker gezogen. Für Werning sei das ein Schritt in Richtung strategische, langfristige Planung. Das Haus der Bäcker richtet sich an etablierte mittelständische Bäckereien im deutschsprachigen Raum, die auf der Suche nach einer externen Übernahmelösung sind.
Mithilfe ihrer Partner installiert Werning derzeit eine Photovoltaikanlage inklusive Batteriespeicher an der Produktion. Erst kürzlich wurde auch die erste Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher auf einer Filiale in Betrieb genommen. „Mit der Anlage auf dem Dach dürften wir genug Strom produzieren, um diesen Standort dadurch bald hoffentlich CO2-neutral betreiben zu können“, berichtet Werning stolz.

Auch wenn manche es sich nicht vorstellen können: Handwerklich und mit Liebe wird auch bei Filialisten gebacken.   Fotos: Bäckerei Werning

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Bernhard Werning ist Bäcker- und Konditormeister in 3. Generation.

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